Manuelle Therapie ist eine Behandlungsform der Physiotherapie, bei der Funktionsstörungen an Gelenken, Muskeln und Nerven mit den Händen untersucht und behandelt werden. In der Therapiepraxis Schrecker in Günzburg ist die Arbeit mit den Händen das Herzstück jeder Sitzung – von der ersten Befundung bis zur Behandlung.
Was bedeutet Manuelle Therapie?
Das Wort „manuell“ kommt vom lateinischen „manus“, die Hand. Bei der Manuellen Therapie ertastet die Therapeutin oder der Therapeut, wie beweglich ein Gelenk ist, wie sich Muskeln und Gewebe anfühlen und wo Spannungen sitzen. Auf dieser Grundlage folgen gezielte Techniken, die die Beweglichkeit verbessern und Schmerzen lindern können.
Manuelle Therapie ist in Deutschland eine anerkannte Weiterbildung für Physiotherapeuten. Sie ist gut erforscht und wird in ärztlichen Leitlinien, etwa bei Rücken- und Nackenschmerzen, als Teil der Behandlung empfohlen.
Typische Techniken der Manuellen Therapie
- Mobilisation: sanfte, rhythmische Bewegungen, die ein Gelenk wieder beweglicher machen
- Traktion: leichter Zug, der das Gelenk entlastet und Raum schafft
- Weichteiltechniken: Lösen von verspannter Muskulatur und Gewebe
- Nervenmobilisation: Techniken, die die Beweglichkeit von Nerven verbessern
- Aktive Übungen, die das Behandlungsergebnis im Alltag festigen
Wann kann Manuelle Therapie helfen?
Manuelle Therapie wird bei vielen Beschwerden des Bewegungsapparats eingesetzt. Dazu gehören Rücken- und Nackenschmerzen, eine Blockade der Wirbelgelenke, Bewegungseinschränkungen an Schulter, Hüfte oder Knie sowie Beschwerden nach einem Bandscheibenvorfall. Auch Kopfschmerzen, die von der Halswirbelsäule ausgehen, können ein Anlass sein.
Manuelle Therapie in der Praxis Schrecker
Erwin Schrecker arbeitet seit Jahrzehnten mit einem fein ausgeprägten Tastsinn. Er „liest“ die Sprache Ihrer Gelenke, erkennt Spannungen in Muskeln und Gewebe und versteht, wie sich Beschwerden im ganzen Körper auswirken. Dieses Wissen verbinden wir mit moderner, evidenzbasierter Physiotherapie, Clinical Reasoning und einem Blick auf den ganzen Menschen.
Jede Sitzung dauert 30 bis 45 Minuten und findet als Einzeltherapie statt. So bleibt Zeit, genau hinzuschauen und die Behandlung auf Ihre Situation abzustimmen.
Was Sie von einer Sitzung erwarten können
- Ein Gespräch über Ihre aktuellen Beschwerden und Fortschritte
- Eine kurze Untersuchung mit den Händen
- Gezielte manuelle Techniken, angepasst an Ihren Befund
- Erklärungen, was wir tun und warum
- Übungen, die Sie zu Hause leicht umsetzen können
Häufige Fragen
Tut Manuelle Therapie weh?
In der Regel nicht. Die Techniken werden an Ihr Schmerzempfinden angepasst. Ein leichtes Ziehen oder Druckgefühl ist möglich, sollte aber immer erträglich bleiben.
Wie viele Sitzungen Manuelle Therapie brauche ich?
Das hängt von Ihren Beschwerden ab. Manche Patienten spüren schon nach wenigen Sitzungen eine deutliche Veränderung, bei länger bestehenden Problemen braucht es mehr Zeit. Wir besprechen das gemeinsam im Behandlungsplan.
Ist Manuelle Therapie dasselbe wie Chiropraktik?
Nein. Beide arbeiten mit den Händen, haben aber unterschiedliche Ausbildungswege und Schwerpunkte. Die Manuelle Therapie setzt vor allem auf sanfte Mobilisation statt auf schnelle, ruckartige Impulse.
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