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Schrecker Therapiepraxis

Manuelle Befundung

Die manuelle Befundung ist eine Untersuchung mit den Händen. Sie prüft Beweglichkeit und Spannung und ersetzt keine ärztliche Diagnose.

Diagnostik Auch: Manuelle Untersuchung, Manualtherapeutischer Befund

Die manuelle Befundung ist eine Untersuchung mit den Händen, bei der Beweglichkeit, Gewebespannung und Reaktionen von Gelenken und Muskeln geprüft werden. In der Therapiepraxis Schrecker in Günzburg gehört sie zu den festen Bausteinen der Untersuchung, weil sie zeigt, wie der Körper sich anfühlt und wie er auf Bewegung reagiert.

Wie läuft eine manuelle Befundung ab?

Nach dem Gespräch über Ihre Beschwerden tasten und bewegen wir die betreffenden Körperbereiche. Dabei prüfen wir zum Beispiel, wie weit sich ein Gelenk bewegen lässt, ob der Bereich fest oder weich nachgibt und ob Druck unangenehm ist. Sie sagen uns währenddessen, was Sie spüren. Ihre Rückmeldung gehört also zur Untersuchung dazu.

Da viele Beschwerden mit benachbarten Bereichen zusammenhängen, kann die Untersuchung auch Stellen einbeziehen, die gar nicht schmerzen. Bei Rückenschmerzen schauen wir beispielsweise auch auf Becken und Hüfte. Die Untersuchung erfolgt behutsam und wird angepasst oder abgebrochen, wenn sie Ihnen unangenehm ist.

Was wir bei der manuellen Befundung beurteilen

  • Das Bewegungsausmaß der Gelenke
  • Das Gefühl am Ende einer Bewegung
  • Die Spannung und Beschaffenheit der Muskulatur
  • Druckempfindliche Stellen im Gewebe
  • Unterschiede zwischen rechter und linker Körperseite

Was kann eine manuelle Befundung leisten und was nicht?

Die Untersuchung gibt Hinweise auf die Funktion: Wo bewegt sich der Körper frei, wo eingeschränkt und wo reagiert das Gewebe empfindlich? Sie baut auf dem Tasten auf, das in der Fachsprache Palpation heißt, und bildet zusammen mit der Gangbildanalyse und der Anamnese den therapeutischen Befund.

Grenzen hat sie dort, wo in den Körper geschaut werden muss. Einen Bandscheibenvorfall, einen Knochenbruch oder entzündliche Erkrankungen kann sie nicht nachweisen oder ausschließen. Dafür sind ärztliche Untersuchungen und gegebenenfalls Bildgebung zuständig. Der therapeutische Befund ersetzt keine ärztliche Diagnose.

Die Ergebnisse besprechen wir mit Ihnen und leiten daraus die nächsten Schritte ab, etwa Techniken der Manuellen Therapie und Eigenübungen. Im weiteren Verlauf kann die Befundung wiederholt werden, um die Behandlung bei Bedarf anzupassen.

Häufige Fragen

Tut eine manuelle Befundung weh?

In der Regel nicht, sie erfolgt behutsam und orientiert sich an Ihrer Rückmeldung. Druck auf empfindliche Stellen kann kurz unangenehm sein. Sagen Sie jederzeit Bescheid, dann wird die Untersuchung angepasst.

Was sollte ich zur manuellen Befundung anziehen?

Am besten eignet sich bequeme Kleidung, in der die zu untersuchenden Körperbereiche gut zugänglich sind. Bei Rückenbeschwerden sind das zum Beispiel ein T-Shirt und eine kurze Hose.

Ersetzt eine manuelle Befundung ein MRT?

Nein, eine manuelle Befundung ersetzt weder ein MRT noch andere ärztliche Untersuchungen. Sie gibt Hinweise auf die Funktion von Gelenken und Muskeln, während Bildgebung Strukturen im Körperinneren zeigt. Ob eine Bildgebung sinnvoll ist, entscheidet die Ärztin oder der Arzt.

  • Untersuchung
  • Gelenke
  • Muskulatur

Der erste Schritt ist ein Gespräch.

Schreiben Sie uns oder rufen Sie an. Wir melden uns persönlich bei Ihnen.