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Schrecker Therapiepraxis

Gangbildanalyse

Die Gangbildanalyse zeigt, wie Füße, Knie, Hüfte und Wirbelsäule beim Gehen zusammenarbeiten.

Diagnostik Auch: Ganganalyse

Eine Gangbildanalyse ist die genaue Beobachtung und Auswertung, wie Sie gehen – also wie Füße, Knie, Hüfte, Becken und Wirbelsäule bei jedem Schritt zusammenarbeiten. In der Therapiepraxis Schrecker in Günzburg ist sie ein wichtiger Baustein unserer Diagnostik, weil sie Zusammenhänge sichtbar macht, die im Liegen verborgen bleiben.

Warum eine Gangbildanalyse so aufschlussreich ist

Sie machen jeden Tag mehrere tausend Schritte. Läuft dabei etwas nicht rund, wiederholt sich die ungünstige Belastung tausendfach. Ein leicht verkürztes Bein, ein steifes Sprunggelenk oder eine schwache Hüftmuskulatur können so über Monate hinweg Beschwerden an ganz anderer Stelle auslösen – etwa im Knie, im unteren Rücken oder im Nacken.

Die Gangbildanalyse hilft, solche Verbindungen zu erkennen. Sie zeigt, wo Belastungen entstehen und welche Strukturen Unterstützung brauchen.

Worauf wir bei der Gangbildanalyse achten

  • Wie Ihr Fuß aufsetzt, abrollt und sich vom Boden löst
  • Ob Knie und Hüfte gerade und gleichmäßig mitarbeiten
  • Wie sich das Becken bei jedem Schritt bewegt und ob es seitlich absinkt
  • Ob die Wirbelsäule die Bewegung frei mitmacht oder versteift
  • Ob Arme und Oberkörper harmonisch mitschwingen

Ablauf der Gangbildanalyse in unserer Praxis

Zuerst sprechen wir über Ihre Beschwerden und Ihren Alltag. Danach beobachten wir Sie beim Gehen, von vorn, von hinten und von der Seite. Ergänzend prüfen wir mit den Händen, wie beweglich Ihre Gelenke sind und wie sich die Muskulatur anfühlt. Diese manuelle Befundung und die Beobachtung des Gangbilds ergänzen sich.

Die Erkenntnisse fließen direkt in Ihren Behandlungsplan ein. So behandeln wir nicht nur die Stelle, die schmerzt, sondern auch die Ursache, die dahinterliegen kann.

Für wen eignet sich eine Gangbildanalyse?

Eine Gangbildanalyse ist hilfreich, wenn Beschwerden immer wiederkehren oder sich nicht eindeutig erklären lassen. Sie lohnt sich zum Beispiel bei:

Typische Anlässe

  • Wiederkehrenden Rückenschmerzen oder Ischias-Beschwerden
  • Knie-, Hüft- oder Fußschmerzen beim Gehen oder Laufen
  • Einem Beckenschiefstand oder unterschiedlich langen Beinen
  • Beschwerden nach Verletzungen oder Operationen
  • Dem Wunsch, sportliche Belastung besser zu verstehen

Häufige Fragen

Wie lange dauert eine Gangbildanalyse?

Die Gangbildanalyse ist Teil unserer Befundung und findet meist in der ersten Sitzung statt. Sie dauert in der Regel nur einige Minuten, die Auswertung fließt in das anschließende Gespräch ein.

Was sollte ich zur Gangbildanalyse mitbringen?

Bequeme Kleidung, in der man Beine und Rücken gut sehen kann, zum Beispiel kurze Hose und T-Shirt. Gern auch die Schuhe, die Sie im Alltag am häufigsten tragen.

Brauche ich nach der Gangbildanalyse Einlagen?

Nicht unbedingt. Oft lassen sich Auffälligkeiten durch Behandlung und gezielte Übungen verbessern. Ob zusätzlich Einlagen sinnvoll sind, besprechen wir individuell mit Ihnen.

  • Untersuchung
  • Bewegung

Der erste Schritt ist ein Gespräch.

Schreiben Sie uns oder rufen Sie an. Wir melden uns persönlich bei Ihnen.