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Schrecker Therapiepraxis

Funktionelle Störungen

Funktionelle Störungen sind Beschwerden, bei denen ein Teil des Körpers nicht richtig arbeitet, ohne dass ein passender Gewebeschaden erkennbar ist.

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Funktionelle Störungen sind Beschwerden, bei denen die Funktion eines Körperbereichs beeinträchtigt ist, ohne dass Untersuchungen einen ausreichend erklärenden Gewebeschaden zeigen. In der Therapiepraxis Schrecker in Günzburg beschäftigen wir uns vor allem mit solchen Störungen im Bewegungsapparat, etwa an Wirbelsäule, Gelenken und Muskulatur.

Was bedeuten funktionelle Störungen im Alltag?

Stellen Sie sich eine Tür vor, die klemmt. Das Holz ist in Ordnung, aber die Tür läuft nicht rund. Ähnlich kann ein Gelenk in seiner Beweglichkeit eingeschränkt sein oder ein Muskel zu stark angespannt, obwohl im Röntgenbild nichts Auffälliges zu sehen ist. Die Beschwerden sind trotzdem real.

In der Medizin wird der Begriff auch weiter gefasst. Funktionelle Körperbeschwerden können dann an verschiedenen Stellen auftreten und von Stress und seelischen Belastungen mitbeeinflusst werden. Dieser Zusammenhang ist Thema der Psychosomatik. Das heißt jedoch nicht, dass die Beschwerden „nur psychisch“ wären. Körper und Seele wirken zusammen. Bei solchen Beschwerden ändert sich das Bild oft mit der Tagesform oder der Belastung. Manche Menschen spüren sie vor allem nach langem Sitzen, andere in Phasen mit viel Anspannung. Diese Schwankungen sind ein möglicher Hinweis, aber kein Beweis, und sie ersetzen keine Untersuchung.

Typische funktionelle Störungen im Bewegungsapparat

  • Eingeschränkte Beweglichkeit eines Wirbelgelenks
  • Muskelverspannungen im Nacken und Schultergürtel
  • Ungünstige Bewegungsmuster beim Gehen oder Heben
  • Eine einseitige Belastung durch die Haltung
  • Ein funktioneller Beckenschiefstand durch Muskelspannung

Wann sollten funktionelle Störungen ärztlich abgeklärt werden?

Die Einordnung als funktionell setzt voraus, dass ernsthafte Erkrankungen ärztlich ausgeschlossen wurden. Lassen Sie neue oder zunehmende Beschwerden daher untersuchen. Rasch abklären sollten Sie Fieber, ungewollten Gewichtsverlust, starke nächtliche Schmerzen, Lähmungen, Taubheit oder Probleme mit Blase und Darm. Bei Brustschmerzen, Atemnot oder plötzlicher Schwäche einer Körperseite rufen Sie bitte den Notruf 112. Unsere Behandlung ersetzt keine ärztliche Diagnose.

Unser Vorgehen in der Praxis

Bei der manuellen Befundung und der Gangbildanalyse achten wir auf Beweglichkeit, Muskelspannung und das Zusammenspiel von Bewegungen. Im Gespräch fragen wir auch nach Stress und Belastungen. Je nach Befund können Manuelle Therapie, Cranio-Sacral-Therapie oder Eigenübungen Teil der Einzeltherapie von 30 bis 45 Minuten sein.

Häufige Fragen

Was sind funktionelle Störungen einfach erklärt?

Funktionelle Störungen sind Beschwerden, bei denen ein Körperbereich nicht wie gewohnt arbeitet, ohne dass ein passender Gewebeschaden zu finden ist. Die Beschwerden sind real. Vor dieser Einordnung sollten andere Ursachen ärztlich ausgeschlossen sein.

Sind funktionelle Beschwerden psychisch bedingt?

Nicht unbedingt, Stress und seelische Belastungen können aber mitwirken. Häufig spielen körperliche und seelische Faktoren zusammen. Der Begriff bedeutet nicht, dass die Beschwerden eingebildet sind.

Warum zeigt das Röntgenbild bei meinen Schmerzen nichts?

Das kann daran liegen, dass Röntgenbilder vor allem Knochen zeigen, nicht aber Muskelspannung oder Bewegungsabläufe. Ein unauffälliges Bild schließt andere Ursachen allerdings nicht aus. Bei anhaltenden Beschwerden ist daher eine ärztliche Abklärung wichtig.

  • Bewegungsapparat
  • Stress
  • Untersuchung

Der erste Schritt ist ein Gespräch.

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