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Schrecker Therapiepraxis

Becken

Das Becken ist der knöcherne Ring zwischen Wirbelsäule und Beinen. Es überträgt das Gewicht des Oberkörpers beim Stehen und Gehen auf die Beine.

Anatomie Auch: Pelvis

Das Becken ist der knöcherne Ring zwischen Wirbelsäule und Beinen, der das Gewicht des Oberkörpers auf die Beine überträgt. In der Therapiepraxis Schrecker in Günzburg betrachten wir es als wichtiges Bindeglied, wenn Rückenbeschwerden, Hüftprobleme oder Auffälligkeiten beim Gehen besprochen werden.

Wie ist das Becken aufgebaut?

Das Becken setzt sich aus den beiden Hüftbeinen sowie dem Kreuzbein und dem Steißbein zusammen. Jedes Hüftbein besteht aus drei miteinander verwachsenen Knochen: Darmbein, Sitzbein und Schambein. Hinten sind die Hüftbeine über die beiden Iliosakralgelenke mit dem Kreuzbein verbunden, vorn über die Schambeinfuge.

Seitlich liegt die Hüftpfanne, in der der Oberschenkelknochen sitzt. Oben stützt sich die Lendenwirbelsäule auf das Kreuzbein. Daher wirkt sich die Stellung des Beckens sowohl auf den Rücken als auch auf die Beine aus.

Was das Becken im Bewegungsapparat leistet

  • Es trägt die Wirbelsäule wie ein Fundament
  • Es leitet Kräfte zwischen Rumpf und Beinen weiter
  • Es bietet Ansatzflächen für Bauch-, Rücken-, Gesäß- und Oberschenkelmuskeln
  • Es bewegt sich beim Gehen bei jedem Schritt mit
  • Es bildet mit den Hüftgelenken die Verbindung zu den Beinen

Warum ist das Becken bei Rückenbeschwerden interessant?

Das Becken kann sich im Stand nach vorn oder hinten neigen. Eine stärkere Neigung nach vorn geht oft mit einem Hohlkreuz einher. Steht eine Beckenseite höher als die andere, spricht man von einem Beckenschiefstand. Dieser kann unterschiedliche Hintergründe haben, etwa einseitig angespannte Muskulatur oder eine Beinlängendifferenz. Eine kleine Asymmetrie ist allerdings häufig und muss für sich allein keine Beschwerden auslösen.

Bei der Befundung achten wir darauf, wie das Becken steht und sich bewegt und wie Hüfte, unterer Rücken und Beine zusammenarbeiten. Die Gangbildanalyse zeigt zum Beispiel, ob das Becken bei jedem Schritt seitlich absinkt. Solche Beobachtungen fließen in den Behandlungsplan ein, in dem manuelle Techniken und Eigenübungen zusammenkommen können.

Für eine Abklärung von Knochenveränderungen oder anderen Erkrankungen im Beckenbereich ist die ärztliche Untersuchung zuständig. Unser therapeutischer Befund ersetzt sie nicht.

Häufige Fragen

Aus welchen Knochen besteht das Becken?

Das Becken besteht aus den beiden Hüftbeinen, dem Kreuzbein und dem Steißbein. Jedes Hüftbein ist aus Darmbein, Sitzbein und Schambein zusammengewachsen.

Kann das Becken Rückenschmerzen beeinflussen?

Ja, die Stellung und Beweglichkeit des Beckens kann die Belastung des unteren Rückens beeinflussen. Rückenschmerzen haben aber meist mehrere mögliche Hintergründe. Deshalb lohnt es sich, Becken, Hüfte und Wirbelsäule gemeinsam zu betrachten.

Was ist ein Beckenschiefstand?

Ein Beckenschiefstand bedeutet, dass eine Beckenseite im Stehen höher steht als die andere. Das kann an der Muskulatur oder an unterschiedlich langen Beinen liegen. Eine geringe Asymmetrie ist häufig und verursacht nicht zwangsläufig Beschwerden.

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  • Haltung
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