Zum Inhalt springen
Schrecker Therapiepraxis

Hohlkreuz

Ein Hohlkreuz ist eine verstärkte Krümmung der Lendenwirbelsäule nach vorn, bei der das Becken häufig nach vorn gekippt ist.

Beschwerden Auch: Hyperlordose, Hohlrücken

Ein Hohlkreuz ist eine verstärkte Krümmung der Lendenwirbelsäule nach vorn, die oft mit einem nach vorn gekippten Becken einhergeht. In der Therapiepraxis Schrecker in Günzburg schauen wir uns an, wie Haltung, Muskulatur und Bewegung bei Ihnen zusammenspielen und ob die Krümmung mit Ihren Beschwerden zu tun haben kann.

Was ist ein Hohlkreuz?

Die Wirbelsäule hat von der Seite betrachtet eine natürliche Doppel-S-Form. Auch die Lendenwirbelsäule ist von Natur aus leicht nach vorn gebogen. Ist diese Krümmung deutlich verstärkt, spricht man von einem Hohlkreuz oder einer Hyperlordose. Wo genau die Grenze liegt, ist nicht scharf festgelegt, denn die Form des Rückens ist von Mensch zu Mensch verschieden.

Ein Hohlkreuz muss keine Beschwerden auslösen. Eine bestimmte Haltung allein erklärt Rückenschmerzen in der Regel nicht. Manche Menschen spüren jedoch Spannung oder Schmerzen im unteren Rücken, vor allem bei langem Stehen.

Mögliche Einflüsse bei einem Hohlkreuz

  • Veranlagung und individueller Körperbau
  • Eine wenig trainierte Bauch- und Gesäßmuskulatur
  • Verkürzt wirkende Hüftbeuger durch langes Sitzen
  • Ein starker Bauchumfang oder eine Schwangerschaft
  • Gewohnte Bewegungsmuster im Stehen und Gehen

Wann ärztlicher Rat wichtig ist

Lassen Sie Ihre Beschwerden bitte ärztlich abklären, wenn sie stark sind oder lange anhalten, wenn Sie Schmerzen ins Bein spüren oder wenn sich die Form des Rückens sichtbar verändert. Auch bei Kindern und Jugendlichen mit auffälliger Haltung ist eine ärztliche Einschätzung sinnvoll. Bei Taubheit im Gesäß- oder Genitalbereich, Problemen beim Wasserlassen oder zunehmendem Kraftverlust im Bein ist umgehend ärztliche Hilfe nötig. Unsere Behandlung ersetzt keine ärztliche Diagnose.

Wie wir in der Praxis vorgehen

In der Einzeltherapie sprechen wir über Ihre Beschwerden und Ihren Alltag. Dann betrachten wir mit der manuellen Befundung Wirbelsäule, Becken und Muskulatur. Eine Gangbildanalyse kann zusätzlich zeigen, wie Sie Ihr Becken beim Gehen einsetzen.

Die Behandlung kann je nach Befund Manuelle Therapie und evidenzbasierte Physiotherapie umfassen. Mit Eigenübungen für Rumpf und Hüfte können Sie zu Hause an Kraft und Beweglichkeit arbeiten. Wir suchen dabei nicht nach einer perfekten Haltung, denn viele Haltungen sind in Ordnung, solange sie sich regelmäßig abwechseln.

Häufige Fragen

Woran erkenne ich ein Hohlkreuz?

Typisch ist ein deutlich nach vorn gewölbter unterer Rücken, oft mit vorgeschobenem Bauch und nach hinten betontem Gesäß. Im Stand an der Wand bleibt im Lendenbereich oft ein größerer Abstand. Eine verlässliche Einschätzung gehört aber in fachkundige Hände.

Kann ein Hohlkreuz Rückenschmerzen verursachen?

Es kann dazu beitragen, ist aber nicht zwangsläufig die Ursache. Viele Menschen mit einem Hohlkreuz haben keine Beschwerden. Bei anhaltenden Schmerzen sollten daher auch andere Ursachen ärztlich abgeklärt werden.

Welche Übungen eignen sich bei einem Hohlkreuz?

Häufig werden Übungen für Bauch und Gesäß sowie Dehnungen der Hüftbeuger genutzt. Welche im Einzelfall passen, hängt von Ihrem Befund ab. Schmerzhafte Übungen sollten Sie nicht erzwingen.

  • Haltung
  • Wirbelsäule
  • Muskulatur

Der erste Schritt ist ein Gespräch.

Schreiben Sie uns oder rufen Sie an. Wir melden uns persönlich bei Ihnen.