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Schrecker Therapiepraxis

Haltungsanalyse

Eine Haltungsanalyse ist die Beurteilung der Körperhaltung im Stand. Sie zeigt, wie Kopf, Schultern, Wirbelsäule, Becken und Beine zueinander stehen.

Diagnostik Auch: Haltungsbefund, Haltungsbeurteilung

Eine Haltungsanalyse ist die gezielte Beurteilung der Körperhaltung, bei der betrachtet wird, wie Kopf, Schultern, Wirbelsäule, Becken und Beine zueinander stehen. In der Therapiepraxis Schrecker in Günzburg fließt der Blick auf die Haltung als Beobachtung in die Befundung ein, ergänzend zur Untersuchung mit den Händen und zur Gangbildanalyse.

Was wird bei einer Haltungsanalyse betrachtet?

Im einfachen Fall wird die Haltung im Stand von vorn, hinten und von der Seite angeschaut. Wichtig ist der Vergleich zwischen rechter und linker Körperseite sowie der Verlauf der Wirbelsäule. Beachtet wird auch, ob die Person lange so stehen kann, ohne sich anzustrengen, denn Haltung ist nichts Starres. Sie ändert sich mit Tagesform, Müdigkeit und Stimmung.

Worauf bei der Haltung geachtet wird

  • Stellung von Kopf und Halswirbelsäule
  • Höhe und Position der Schultern und Schulterblätter
  • Krümmung von Brust- und Lendenbereich
  • Stand und Neigung des Beckens
  • Achsen von Beinen und Füßen

Was sagt eine Haltungsanalyse aus?

Eine Haltungsanalyse kann Hinweise liefern, zum Beispiel auf eine Fehlhaltung, einen Rundrücken, ein Hohlkreuz oder einen Beckenschiefstand. Sie kann auch Anlass sein, eine seitliche Verbiegung wie die Skoliose ärztlich abklären zu lassen.

Für sich allein erklärt sie Beschwerden aber nicht. Viele Menschen mit deutlichen Abweichungen haben keine Schmerzen, und umgekehrt können Schmerzen bei unauffälliger Haltung bestehen. Eine perfekte Haltung, die für alle gilt, gibt es nicht. Häufig ist es für den Körper günstiger, die Position im Alltag immer wieder zu wechseln, als eine vermeintlich richtige Stellung lange zu halten.

Deshalb betrachten wir die Haltung in Verbindung mit Ihren Schilderungen, der Beweglichkeit der Gelenke und der Art, wie Sie sich bewegen. Die Beobachtung ist Teil des therapeutischen Befunds und ersetzt keine ärztliche Diagnose, etwa bei einer angeborenen oder fortschreitenden Veränderung der Wirbelsäule.

Wie geht es nach der Beobachtung weiter?

Die Ergebnisse besprechen wir gemeinsam mit Ihnen. Sie können in die Auswahl von manuellen Techniken und Eigenübungen einfließen. Zudem kann es hilfreich sein, einfache Gewohnheiten im Alltag zu prüfen, zum Beispiel die Gestaltung des Arbeitsplatzes oder längere Sitzphasen. Haltung ist dabei kein Ziel an sich, sondern ein Teil des Gesamtbildes.

Häufige Fragen

Was wird bei einer Haltungsanalyse gemacht?

Bei einer Haltungsanalyse wird die Körperhaltung im Stand von mehreren Seiten betrachtet. Beurteilt werden etwa die Stellung von Kopf, Schultern, Wirbelsäule, Becken und Beinen.

Gibt es die perfekte Körperhaltung?

Nein, eine Haltung, die für alle Menschen ideal ist, gibt es nicht. Oft ist es günstiger, die Position regelmäßig zu wechseln, als eine bestimmte Stellung lange beizubehalten.

Verursacht eine schlechte Haltung Rückenschmerzen?

Nicht zwangsläufig, denn der Zusammenhang zwischen Haltung und Rückenschmerzen ist nicht eindeutig. Lange einseitige Positionen werden aber oft als belastend empfunden. Halten Schmerzen an, sollte die Ursache abgeklärt werden.

  • Haltung
  • Untersuchung
  • Wirbelsäule

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