Ein Behandlungsplan legt fest, welche Ziele und Maßnahmen für eine Therapie vorgesehen sind und wie das Vorgehen aussehen soll. In der Therapiepraxis Schrecker in Günzburg entsteht er als dritter von vier Schritten: nach der Erstberatung und dem Befund und vor der Einzeltherapie.
Wie entsteht ein Behandlungsplan?
Die Grundlage bilden Ihre Schilderung aus der Erstberatung und die Ergebnisse der Untersuchung, also der Befund. Dazu können die manuelle Befundung und die Gangbildanalyse beitragen. Bei der Auswertung hilft das strukturierte Nachdenken, das als Clinical Reasoning bezeichnet wird. Wichtig sind außerdem Ihre eigenen Ziele. Der eine möchte wieder länger am Schreibtisch sitzen können, die andere wieder im Garten arbeiten.
Was ein Behandlungsplan enthalten kann
- Die wichtigsten Beschwerden und Beobachtungen aus dem Befund
- Gemeinsam besprochene, alltagsnahe Ziele
- Die vorgesehenen Maßnahmen in der Einzeltherapie
- Passende Eigenübungen für die Zeit zwischen den Terminen
- Eine Einschätzung zu Anzahl und Abstand der Termine
Kann sich der Behandlungsplan ändern?
Ja, und das ist oft sinnvoll. Ein Behandlungsplan ist kein starres Programm. Der Körper reagiert nicht immer wie erwartet, und auch Lebensumstände können sich verändern. Deshalb wird im Verlauf geprüft, ob das Vorgehen noch passt. Wenn eine Maßnahme nicht passend erscheint oder sich die Beschwerden verändern, kann der Plan angepasst werden.
Sie können dabei jederzeit mitreden. Fragen Sie nach, wenn Sie den Sinn einer Maßnahme nicht verstehen, und sagen Sie es, wenn eine Übung im Alltag nicht machbar ist. Ein Plan, der zu Ihrem Leben passt, lässt sich meist leichter umsetzen.
Was ein Behandlungsplan nicht leistet
Ein Behandlungsplan beschreibt ein Vorgehen und ist keine Zusage für ein bestimmtes Ergebnis. Die angegebene Zahl der Termine ist eine Einschätzung und kann sich im Verlauf ändern. Er ersetzt auch keine ärztliche Diagnose und keine ärztliche Therapie. Bestehende ärztliche Behandlungen und verordnete Medikamente laufen unabhängig davon weiter, und Änderungen besprechen Sie bitte mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Treten neue oder deutlich stärkere Beschwerden auf, sprechen Sie uns darauf an und lassen Sie diese bei Bedarf ärztlich abklären.
Häufige Fragen
Was steht in einem Behandlungsplan?
Ein Behandlungsplan enthält meist die wichtigsten Befunde, die gemeinsamen Ziele und die vorgesehenen Maßnahmen. Oft gehören auch Eigenübungen und eine Einschätzung zur Zahl der Termine dazu.
Kann ein Behandlungsplan geändert werden?
Ja, ein Behandlungsplan kann und sollte bei Bedarf angepasst werden. Das gilt zum Beispiel, wenn sich Beschwerden verändern oder eine Maßnahme nicht passt.
Wann bekomme ich einen Behandlungsplan?
In der Praxis Schrecker entsteht der Behandlungsplan nach der Erstberatung und dem Befund. Er wird besprochen, bevor die Einzeltherapie beginnt.
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