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Schrecker Therapiepraxis

Vegetatives Nervensystem

Das vegetative Nervensystem steuert unbewusste Körperfunktionen wie Herzschlag und Atmung. Es passt den Körper an Anspannung und Ruhe an.

Anatomie Auch: Autonomes Nervensystem

Das vegetative Nervensystem ist der Teil des Nervensystems, der unbewusste Körperfunktionen wie Herzschlag, Atmung und Schwitzen regelt, ohne dass Sie willentlich eingreifen müssen. In der Therapiepraxis Schrecker in Günzburg ist es Teil unseres ganzheitlichen Blicks, weil Körper und seelisches Befinden eng miteinander verbunden sind.

Was macht das vegetative Nervensystem?

Das Nervensystem lässt sich in einen willkürlichen und einen vegetativen Teil gliedern. Über den willkürlichen Teil heben Sie bewusst einen Arm. Der vegetative Teil arbeitet im Hintergrund, auch wenn Sie schlafen. Er wird daher auch autonomes Nervensystem genannt.

Zwei Gegenspieler stehen im Vordergrund. Der Sympathikus bereitet den Körper auf Aktivität und Anspannung vor. Der Parasympathikus unterstützt Ruhe, Erholung und Verdauung. Beide sind ständig gleichzeitig aktiv, nur ihr Verhältnis verschiebt sich je nach Situation.

Worauf das vegetative Nervensystem Einfluss hat

  • Herzschlag und Blutdruck
  • Tempo und Tiefe der Atmung
  • Schwitzen und Hautdurchblutung
  • Verdauungsvorgänge
  • Weite der Pupillen

Was hat das vegetative Nervensystem mit Stress zu tun?

Bei Anspannung überwiegt der Sympathikus: Der Puls steigt, der Atem wird flacher, der Körper ist in Bereitschaft. Das ist eine sinnvolle Reaktion auf kurze Belastungen. Danach sollte der Körper wieder zur Ruhe finden können.

Hält die Belastung lange an, fällt das manchen Menschen schwerer. Viele berichten dann auch über eine erhöhte Muskelspannung, etwa im Nacken. Der Zusammenhang zwischen Stress und Schmerz ist vielschichtig und von Mensch zu Mensch verschieden. Auch der Begriff Psychosomatik beschäftigt sich mit solchen Wechselwirkungen.

In unserer Praxis sprechen wir daher auch über Ihren Alltag und Ihre Belastungen, wenn es um Beschwerden an Wirbelsäule, Gelenken und Muskulatur geht. Der ganzheitliche Ansatz bezieht seelisch-emotionale Zusammenhänge ein. Eine eigene Behandlung des vegetativen Nervensystems oder einzelner Körperfunktionen leiten wir daraus nicht ab.

Bei Herzrasen, Atemnot, Schwindel oder anhaltenden Verdauungsbeschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt. Solche Symptome müssen ärztlich abgeklärt werden. Bei plötzlich auftretender Atemnot oder starkem Brustschmerz wählen Sie den Notruf 112.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Sympathikus und Parasympathikus?

Der Sympathikus bereitet den Körper auf Aktivität vor, der Parasympathikus unterstützt Ruhe und Erholung. Beide arbeiten ständig zusammen, und ihr Verhältnis passt sich der jeweiligen Situation an.

Kann man das vegetative Nervensystem bewusst beeinflussen?

Ja, zumindest teilweise, denn zum Beispiel ruhiges Atmen und regelmäßige Erholung können das Gefühl von Anspannung verringern. Direkt steuern lassen sich die meisten vegetativen Vorgänge jedoch nicht. Das Maß ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

Was bedeutet vegetativ?

Vegetativ bedeutet in der Medizin, dass ein Vorgang unbewusst und ohne willentliche Steuerung abläuft. Das betrifft etwa den Herzschlag oder das Schwitzen.

  • Nerven
  • Stress

Der erste Schritt ist ein Gespräch.

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