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Schrecker Therapiepraxis

Tennisarm

Der Tennisarm ist eine schmerzhafte Überlastung der Sehnenansätze an der Außenseite des Ellenbogens. Er betrifft auch Menschen ohne Tennis.

Beschwerden Auch: Epicondylitis lateralis, Epicondylitis radialis, Tennisellenbogen

Der Tennisarm ist eine schmerzhafte Überlastung der Sehnenansätze an der Außenseite des Ellenbogens, von denen die Muskeln zum Strecken von Handgelenk und Fingern ausgehen. In der Therapiepraxis Schrecker in Günzburg betrachten wir neben dem Ellenbogen auch Schulter, Halswirbelsäule und die alltäglichen Belastungen des Arms.

Was passiert bei einem Tennisarm?

Der Fachbegriff lautet Epicondylitis lateralis. Trotz des Namens spielen die meisten Betroffenen kein Tennis. Ausgelöst wird das Beschwerdebild häufig durch wiederholte Greif- und Drehbewegungen, die den Sehnenansatz über lange Zeit stark beanspruchen. Die Sehne kommt dann nicht ausreichend zur Erholung, und der Bereich reagiert empfindlich auf Druck und Zug.

Typisch ist ein Schmerz außen am Ellenbogen, der in den Unterarm ziehen kann. Er zeigt sich etwa beim Händeschütteln, beim Anheben einer Tasse oder beim Auswringen eines Tuchs. Auch die Griffkraft kann nachlassen. Der Verlauf braucht oft Geduld, denn Sehnen passen sich langsam an und die Beschwerden können über Monate anhalten. Davon zu unterscheiden ist der sogenannte Golferarm, bei dem der Schmerz an der Innenseite des Ellenbogens sitzt. Ähnliche Beschwerden außen am Ellenbogen können zudem von einem eingeengten Nerv im Unterarm oder von der Halswirbelsäule ausgehen. Darum lohnt sich eine genaue Untersuchung, bevor der Schmerz allein der Sehne zugeschrieben wird.

Typische Auslöser für einen Tennisarm

  • Langes Arbeiten mit Maus und Tastatur
  • Handwerkliche Tätigkeiten mit Schrauben oder Hämmern
  • Gartenarbeit mit häufigem Greifen und Schneiden
  • Schlägersportarten mit ungewohnter Belastung
  • Häufiges Tragen schwerer Gegenstände mit gestrecktem Arm

Wann sollte ein Tennisarm ärztlich abgeklärt werden?

Suchen Sie ärztlichen Rat, wenn die Beschwerden nach einem Sturz begonnen haben, der Ellenbogen stark geschwollen, gerötet oder heiß ist oder Fieber dazukommt. Auch Taubheit in den Fingern, deutliche Kraftlosigkeit oder ein Ellenbogen, der sich nicht mehr strecken lässt, gehören untersucht. Unsere Behandlung ersetzt keine ärztliche Diagnose.

So gehen wir in der Praxis vor

Bei der manuellen Befundung tasten wir den Bereich ab und prüfen, welche Bewegungen den Schmerz auslösen. Weil auch die Halswirbelsäule Beschwerden in den Arm schicken kann, schauen wir sie uns ebenfalls an. Je nach Befund kann Manuelle Therapie zum Einsatz kommen. Dazu besprechen wir Eigenübungen und mögliche Anpassungen im Alltag.

Häufige Fragen

Warum heißt es Tennisarm, wenn ich gar kein Tennis spiele?

Der Name stammt daher, dass das Beschwerdebild früher bei Tennisspielern beschrieben wurde. Betroffen sind aber auch viele Menschen ohne Bezug zum Tennis. Häufiger sind wiederholte Greifbewegungen in Beruf und Alltag der Auslöser.

Wie lange dauert ein Tennisarm?

Das ist unterschiedlich, und die Beschwerden können mehrere Monate anhalten. Sehnen passen sich nur langsam an. Wie lange es im Einzelfall dauert, lässt sich nicht verlässlich vorhersagen.

Was kann ich selbst bei einem Tennisarm tun?

Hilfreich kann es sein, auslösende Tätigkeiten zu erkennen und vorübergehend zu verringern. Oft lassen sich auch Griffhaltung oder Arbeitsplatz anpassen. Welche Übungen geeignet sind, sollte zum Befund passen.

  • Gelenke
  • Muskulatur
  • Schmerz

Der erste Schritt ist ein Gespräch.

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