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Schrecker Therapiepraxis

Taubheitsgefühl und Kribbeln

Taubheitsgefühl und Kribbeln sind Missempfindungen der Haut. Sie können harmlos sein, aber auch auf gereizte Nerven oder Erkrankungen hinweisen.

Beschwerden Auch: Parästhesien, Missempfindungen, Ameisenlaufen

Taubheitsgefühl und Kribbeln sind Missempfindungen, bei denen die Haut weniger spürt oder sich anfühlt, als liefen Ameisen darüber. In der Therapiepraxis Schrecker in Günzburg nehmen wir solche Beschwerden im Zusammenhang mit Wirbelsäule, Muskulatur und Haltung in den Blick, nachdem ernste Ursachen ärztlich ausgeschlossen sind.

Woher kommen Taubheitsgefühl und Kribbeln?

Fachleute sprechen von Parästhesien, wenn es kribbelt, und von einer verminderten Sensibilität, wenn das Gefühl nachlässt. Beides entsteht, wenn Nerven Signale nicht wie gewohnt weiterleiten. Das kennen viele Menschen als „eingeschlafenen“ Fuß nach langem Sitzen, der nach kurzer Zeit wieder normal wird.

Halten die Beschwerden an oder treten sie immer wieder auf, lohnt sich ein genauer Blick. Die Stelle verrät oft etwas über den betroffenen Nerv. Kribbeln in Daumen und Mittelfinger, besonders nachts, kann auf eine Engstelle im Handgelenk hinweisen. Beschwerden, die vom Rücken ins Bein ziehen, passen eher zu einer Nervenwurzel im Bereich der Lendenwirbelsäule. Hilfreich für die Abklärung ist es, wenn Sie sich merken, wann die Beschwerden auftreten, wie lange sie anhalten und welche Körperstellen betroffen sind.

Mögliche Ursachen für Taubheitsgefühl und Kribbeln

  • Anhaltender Druck auf einen Nerv durch Sitzen oder Liegen
  • Reizung einer Nervenwurzel, etwa bei einem Bandscheibenvorfall
  • Engstellen im Verlauf eines Nervs im Arm oder Bein
  • Erkrankungen der Nerven, zum Beispiel bei Diabetes
  • Ein Mangel an Vitamin B12

Wann ist Taubheitsgefühl ein Warnzeichen?

Rufen Sie sofort den Notruf 112, wenn Taubheit plötzlich an einer Körperseite auftritt, besonders mit Sprachstörungen, Sehstörungen, einem hängenden Mundwinkel oder Schwindel. Das kann auf einen Schlaganfall hindeuten. Umgehende ärztliche Hilfe brauchen Sie auch bei Taubheit im Gesäß- oder Genitalbereich, bei Problemen mit Blase oder Darm und bei Lähmungen oder Kraftverlust. Andauerndes oder wiederkehrendes Kribbeln sollten Sie ebenfalls ärztlich abklären lassen. Unsere Behandlung ersetzt keine ärztliche Diagnose.

Unser Vorgehen in der Praxis

Zuerst sprechen wir ausführlich über Ihre Beschwerden und vorhandene ärztliche Befunde. Bei der manuellen Befundung prüfen wir, wie Wirbelsäule, Gelenke und Muskulatur auf den Verlauf des Nervs einwirken könnten. Je nach Ergebnis kommen Manuelle Therapie und Eigenübungen in Frage. Auch Nervenschmerzen als Begleiter beziehen wir mit ein.

Häufige Fragen

Ist Kribbeln in den Händen gefährlich?

Meist nicht, wenn es nur kurz auftritt, zum Beispiel nach einer ungünstigen Haltung. Hält es an oder kommt es immer wieder, sollte die Ursache ärztlich geklärt werden. Bei plötzlichem Auftreten mit Sprach- oder Sehstörungen rufen Sie bitte sofort den Notruf 112.

Warum kribbeln meine Beine beim Sitzen?

Das liegt häufig an anhaltendem Druck auf Nerven, etwa bei übereinandergeschlagenen Beinen. Nach einem Haltungswechsel verschwindet es in der Regel rasch. Tritt das Kribbeln ohne erkennbaren Auslöser oder dauerhaft auf, lassen Sie es bitte untersuchen.

Kann Taubheit von der Wirbelsäule kommen?

Ja, das kann vorkommen. Wird eine Nervenwurzel im Bereich der Wirbelsäule gereizt oder eingeengt, können Arme oder Beine taub werden oder kribbeln. Auch andere Ursachen sind möglich, deshalb ist eine ärztliche Abklärung wichtig.

  • Nerven
  • Wirbelsäule
  • Untersuchung

Der erste Schritt ist ein Gespräch.

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