Zum Inhalt springen
Schrecker Therapiepraxis

Myogelose

Eine Myogelose ist eine tastbare, oft druckempfindliche Verhärtung im Muskel. Umgangssprachlich wird sie häufig als Muskelknoten bezeichnet.

Beschwerden Auch: Muskelhärte, Muskelknoten, Muskelverhärtung

Eine Myogelose ist eine umschriebene, tastbare Verhärtung im Muskel, die oft druckempfindlich ist und im Alltag auch Muskelknoten genannt wird. In der Therapiepraxis Schrecker in Günzburg ist die Muskulatur einer unserer Schwerpunkte, und wir fragen dabei auch danach, warum ein Muskel dauerhaft unter Spannung steht.

Was ist eine Myogelose genau?

Der Begriff setzt sich aus den griechischen und lateinischen Wortteilen für Muskel und „erstarren“ zusammen. Gemeint ist eine begrenzte, verhärtete Stelle innerhalb eines Muskels. Häufig betroffen sind Nacken, Schultergürtel und unterer Rücken, weil diese Bereiche im Alltag viel Haltearbeit leisten.

Abzugrenzen ist die Myogelose vom Hartspann, bei dem sich ein ganzer Muskelstrang fest anfühlt. Auch Triggerpunkte werden oft in einem Atemzug genannt. Die Begriffe werden nicht einheitlich verwendet, und die genauen Vorgänge im Gewebe sind noch nicht abschließend geklärt. Eine harte Stelle allein sagt zudem wenig darüber aus, ob sie auch die Ursache Ihrer Beschwerden ist. Spürbar wird eine Myogelose oft als ziehender oder dumpfer Schmerz, der sich bei Druck verstärkt. Manche Menschen nehmen auch eine eingeschränkte Beweglichkeit wahr, etwa beim Drehen des Kopfes. Andere bemerken die harte Stelle nur zufällig beim Abtasten, ohne dass sie im Alltag Beschwerden verursacht.

Mögliche Einflüsse auf eine Myogelose

  • Einseitige Belastung und langes Verharren in einer Haltung
  • Überlastung durch ungewohnten Sport oder körperliche Arbeit
  • Eine anhaltende Fehlhaltung im Alltag
  • Schonhaltungen wegen Schmerzen an anderer Stelle
  • Anhaltende Anspannung durch Stress

Wann sollten Sie eine Verhärtung ärztlich abklären lassen?

Eine schmerzlose oder wachsende Schwellung, die nicht zum Muskelverlauf passt, gehört ärztlich untersucht. Das gilt auch bei Rötung, Überwärmung oder Fieber, bei einer Schwellung in der Wade, nach einem Unfall sowie bei Taubheit oder Kraftverlust. Unsere Behandlung ersetzt keine ärztliche Diagnose.

Unser Vorgehen in der Praxis

Mit der Palpation, also dem gezielten Abtasten, machen wir uns ein Bild von Muskelspannung und druckempfindlichen Stellen. Danach schauen wir, wie Haltung und Bewegungsmuster dazu passen. Je nach Befund kann Manuelle Therapie ein Teil der Einzeltherapie sein. Mit Eigenübungen und kleinen Veränderungen im Alltag können Sie zusätzlich selbst etwas beitragen.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Myogelose und Hartspann?

Eine Myogelose ist eine begrenzte, knotige Verhärtung im Muskel, beim Hartspann ist dagegen ein längerer Muskelstrang angespannt. In der Praxis lassen sich beide nicht immer klar trennen. Auch die Begriffe werden nicht einheitlich verwendet.

Ist eine Myogelose gefährlich?

In der Regel nicht, sie ist meist eine unangenehme, aber harmlose Veränderung der Muskelspannung. Knoten, die wachsen, nicht zum Muskel passen oder mit Fieber einhergehen, sollten Sie jedoch ärztlich untersuchen lassen.

Was kann ich selbst bei Muskelknoten tun?

Häufig tun regelmäßige Bewegung, Haltungswechsel und Wärme gut. Auch sanftes Dehnen kann angenehm sein, solange es nicht schmerzt. Bleiben die Beschwerden bestehen, lohnt es sich, nach der Ursache zu suchen.

  • Muskulatur
  • Schmerz
  • Haltung

Der erste Schritt ist ein Gespräch.

Schreiben Sie uns oder rufen Sie an. Wir melden uns persönlich bei Ihnen.